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Kiffen sei nicht so schlimm wie Alkohol, behaupten Cannabis-Lobbyisten gern. Somit ist dessen Wirkung viel stärker, teilweise bis zu 28 Prozent. Danach kann nur noch an Feinheiten geschliffen werden - den Rest erledigt das Leben. Hhm, murmelten sie, weiß auch nicht, kannst es ja nicht verbieten.
Nun wird er bald 18 - und ich stehe irgendwie hilflos da und muss zusehen, wie er sein Leben hinwirft. Konsumenten gibt, die derlei Probleme nicht kennen. Zur Erziehungsberatungsstelle: Mir sind einige Sachen aufgefallen, aber besonders schlimm finde ich, wenn ein 20-Jähriger die Eltern beklaut. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es reicht, wenn Du versuchst, sie umzusetzen.
Lesertelefon: Was tun, wenn der Sohn kifft? - Wenn die Geschwister etwas älter sind, können auch sie es ihm sagen.
Der spezifische Geruch von Cannabis an der Kleidung sowie gerötete Augen sind Anzeichen dafür, dass jemand kifft. Etwa jeder dreizehnte Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren hat mindestens ein Mal schon Hasch oder Marihuana zu sich genommen. Wie Eltern damit umgehen sollten, wenn Sohn kifft was tun oder Sohn einen Joint probiert hat und wo sie Hilfe bekommen, wenn sie gar ein Abhängigkeit befürchten, erklärt Oliver Voß-Jeske, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, im Interview. Der Mediziner leitet eine stationäre Drogentherapie-Einrichtung für Jugendliche, das. Müssen sich Mütter und Väter schon Sorgen machen, wenn sie feststellen, dass ihr Kind Hasch oder Marihuana probiert hat. Oliver Voß-Jeske: Cannabis auszuprobieren ist zunächst einmal nichts Ungewöhnliches im Jugendalter. Ähnlich wie erste Erfahrungen mit der Wirkung von Alkohol zu machen, gehören Neugier und Austesten, gerade auch von Verbotenem, zum normalen Verhaltensspektrum Jugendlicher. Was sind Anzeichen dafür, dass Jugendliche Cannabis konsumieren. Voß-Jeske: Typische Anzeichen für Cannabiskonsum Jugendlicher sind gerötete Augen und der spezifische Geruch der Kleidung. Jugendliche hängen plötzlich Kleidung zum Lüften raus. Heimlichtuerei oder Rumgealbere können Hinweise sein, aber auch abendliche Fressattacken. Wie sollten Eltern dann reagieren. Voß-Jeske: Interessiert und ohne Panik oder Dramatisierung auf die Jugendlichen zugehen und sie direkt darauf ansprechen. Reaktionen wie Empörung, Katastrophisierungen, Drohungen, Strafen oder das Aussprechen von Kontaktverboten bringen wenig. Sie haben eher gegenteilige Effekte. Wichtig ist das Vertrauensverhältnis zu den Jugendlichen nicht zu gefährden. Eine kritische Haltung seitens der Eltern sowie das Benennen eigener Sorgen sind dabei natürlich absolut in Ordnung. Sie sollten aufmerksam bleiben, ohne zu sehr zu kontrollieren. Ein entspannter, nicht investigativer Austausch mit anderen Eltern kann ebenso hilfreich sein wie das Kennenlernen des Freundeskreises. Darüber hinaus ist es hilfreich, sich über aktuelle Trends beim Drogenkonsum Jugendlicher, spezifische Wirkungen und etwaige Gefahren zu informieren. Informationen gibt es im Internet, zum Beispiel auf den Seiten des Vereinsim Angebot der Initiative oder auch in Buchform im von Böckem und Jungaberle. Ab welchem Maß würden Sie von Abhängigkeit sprechen. Voß-Jeske: Problematisch und behandlungsbedürftig wird der Cannabiskonsum, wenn er missbräuchlichen oder gar abhängigen Charakter annimmt. Es entwickelt sich ein starkes Bedürfnis bis hin zu einem Zwang, die Droge zu konsumieren. Die Gedanken kreisen zunehmend um den Konsum des Cannabis und um die Frage, wie die Droge zu beschaffen ist. Kiffen sei nicht so schlimm wie Alkohol, behaupten Cannabis-Lobbyisten gern. Aber welche Folgen hat der Konsum der vermeintlich weichen Droge gerade für Jugendliche. Um sich die kostspieligen Drogen weiter besorgen zu können, fangen die Jugendlichen in dieser Phase oft damit an, Ausreden zu finden und Lügengeschichten zu erzählen, um an Extrageld von Eltern oder Großeltern zu kommen. Auch beginnen viele Jugendliche sohn kifft was tun dieser Situation, Geld oder Wertgegenstände zu klauen oder sich auf anderen illegalen Wegen zu besorgen. Wo erhalten Eltern Hilfe, mit der Situation umzugehen, wenn ihr Kind regelmäßig Cannabis konsumiert oder sogar vermutlich schon abhängig geworden ist. Voß-Jeske: Eltern können sich in dieser Situation an Drogen- oder Suchtberatungs- sowie auch Erziehungsberatungsstellen wenden. Sie finden auch weiterführende Hilfen auf den oben genannten Internetseiten. Dass Jugendliche auch Cananbis mal ausprobieren, hält Oliver Voß-Jeske für normal. Gibt es auch in ländlicheren Regionen Beratungs- und Therapiemöglichkeiten. Voß-Jeske: Drogenberatungsstellen gibt es eigentlich in allen Kreisstädten und anderen zentralen Orten. Diese sind teils von den Gemeinden, teils von freien Trägern organisiert und beraten auch anonym. Dort gibt es zudem die Möglichkeit, dass die Jugendlichen ambulante therapeutische Unterstützung bekommen und zum Beispiel an Gruppenangeboten teilnehmen. Sollte die Abhängigkeit so stark ausgeprägt sein, dass eine stationäre Entgiftungsbehandlung oder eine daran anschließende Entwöhnungstherapie notwendig sind, so finden sohn kifft was tun in speziellen Drogenentzugskliniken für Jugendliche oder in speziellen Abteilungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie statt. Langfristige Entwöhnungstherapien sind in der Regel überregional. So nehmen wir in unserer Fachklinik etwa Jugendliche aus ganz Deutschland auf.
So gefährlich ist Cannabis wirklich
Er meint, dass ich das alles zu eng sehe. Also bleibe im Gespräch mit Deinem Sohn, das ist das beste, was Du tun kannst. Wir verharmlosen Cannabis nicht, sondern bemühen uns nur um eine objektivere Sichtweise. Du kannst nur darauf bauen, dass er wirklich, wie Du schon sagtest, ein helles Köpfchen ist und es, längerfristig gesehen, bleiben läßt. Und das Dritte ist, dass es Wege aus dieser Situation heraus gibt, wenigstens so weit, dass der Streit aufhören kann. Denn ich werde diesen Lebensstil nicht finanzieren! Und wir kämpfen für eine Legalisierung von Cannabis, weil das Verbot mehr schadet als Nutzen bringt; offensichtlich ist das auch bei Ihrem Sohn der Fall. Da hilft nur, dass du mit deinem Sohn versuchst zu reden wobei bei einer eventuell vorhandenen Suchtproblematik der Erfolg fraglich ist und du dir Hilfe suchst an den bereits genannten Stellen. Das Ergebnis war zu meinem Erstaunen weit besser, als ich gedacht hatte.